Was ist der Unterschied zwischen Notion und Trello

Was ist der Unterschied zwischen Notion und Trello?

Notion und Trello sind zwei Tools, die dir dabei helfen können, dich besser zu organisieren. Doch wo genau ist der Unterschied zwischen den beiden Tools? Wann entscheidest du dich am besten für Notion, und wann ist Trello besser? In diesem Artikel erkläre ich dir, welches der beiden Tools für welche Aufgabe besser geeignet ist, um dir die Entscheidung zu erleichtern.

Was ist Notion?

Notion ist ein Produktivitäts-Tool. Du kannst in Notion Seiten anlegen, in denen du sehr viele verschiedene Arten von Daten speichern kannst, ähnlich wie in einem Wiki. Diese Seiten lassen sich beliebig ineinander verschachteln, indem du in einer Seite eine Unterseite anlegst. Außerdem kannst du Seiten auch in Datenbanken speichern, welche du selbst erstellen und so anlegen kannst, wie du sie brauchst.

Für die Datenbanken gibt es verschiedene Ansichten, um die Daten auf unterschiedliche Art und Weise anzeigen zu lassen. Neben einer normalen Tabelle und einer einfachen Liste gibt es auch einen Kalender, eine Zeitleiste, eine Galerie und ein Kanban-Board. Die Datenbanken können beliebig miteinander verbunden werden, sodass du beispielsweise deine Notizen direkt mit den zugehörigen Aufgaben verknüpfen kannst.

Dadurch ist Notion sehr flexibel und du kannst fast alles damit machen. Nicht umsonst bezeichnet Notion sich selbst als All-in-One-Tool. Und das trifft es auch sehr gut. Hier habe ich schon genauer beschrieben, was Notion ist.

Was ist Trello?

Trello ist ein Projektmanagement-Tool, das mit Kanban-Boards arbeitet. Ein Kanban-Board ist ein Werkzeug, das zum Umsetzen der Kanban-Methode verwendet wird.

Das Kanban-Bord besteht aus mehreren Spalten, die einen Projektstatus darstellen, im einfachsten Fall also „zu tun“, „in Arbeit“ und „erledigt“. Die verschiedenen Aufgaben eines Projekts werden auf einem physischen Kanban-Board durch Magnete oder Post-Its repräsentiert und in einem digitalen Kanban-Board wie Trello als Karten dargestellt. Diese Objekte werden von links nach rechts durch die Spalten bewegt, wenn sich ihr Status ändert.

Trello ist also sehr gut geeignet, um deine Projekte zu visualisieren. Das Tool ist sehr beliebt, weil es sehr einfach zu bedienen ist. Du legst für jedes Projekt ein neues Board an, erstellst die Spalten (auch „Listen“ genannt) und legst für jede Aufgabe eine Karte an. Wenn du eine Aufgabe bearbeitest und sich dadurch ihr Status ändert, ziehst du sie per Drag & Drop in die entsprechende Spalte.

In einer Trello-Karte kannst du dir Notizen zu der Aufgabe speichern und Listen, Checklisten und Anhänge hinzufügen. Für längere Texte ist eine Trello-Karte allerdings nicht so gut geeignet.

Was ist der Unterschied zwischen Notion und Trello?

Sowohl Notion als auch Trello sind Produktivitäts-Tools. Beide kannst du für das Projektmanagement verwenden. Trotzdem kann man beide Tools nur bedingt miteinander vergleichen.

Die Stärken von Trello liegen in seiner Einfachheit und dem Fokus auf Kanban-Boards. Wenn du ein Tool suchst, das dich beim Projektmanagement mit Kanban unterstützt, dann ist Trello genau die richtige Wahl für dich. Denn genau das kann Trello nahezu perfekt.

Auch mit Notion kannst du Kanban-Boards nutzen. Dadurch ist es auch möglich, Notion für das Projektmanagement mit Kanban zu verwenden. Allerdings kann Notion das natürlich nicht genauso gut wie Trello.

Denn die Stärken von Notion sind seine Vielseitigkeit und Flexibilität. Notion ist darauf ausgelegt, viele verschiedene Funktionen zu erfüllen. Das Tool kann also viele Dinge gut, dafür aber natürlich nichts richtig perfekt. Das ist auch nicht sein Anspruch. Notion möchte dir eine Plattform bieten, um möglichst viele Dinge an einem Ort erledigen zu können. Und genau das kann Notion sehr gut.

Wenn du also ein Tool ausschließlich für Projektmanagement mit Hilfe von Kanban-Boards suchst, dann solltest du dich für Trello entscheiden. In allen anderen Fällen ist wahrscheinlich Notion die bessere Wahl für dich, vor allem dann, wenn du gerne alles an einem Ort haben möchtest.

Zwar ist die Einarbeitung in Notion ein bisschen schwieriger als in Trello – keine Frage. Du wirst dafür aber mit einem deutlich flexibleren und vielseitigeren Tool belohnt, das du für viel mehr Anwendungsfälle verwenden kannst. Das kann zum Beispiel ein Wiki sein, ein Aufgaben- und Projektmanager, eine Datenbank wie zum Beispiel ein Kochbuch oder auch ein Tagebuch. Und wenn du erstmal verstanden hast, wie Notion funktioniert, dann werden dir sicher noch sehr viel mehr Dinge einfallen, was du damit alles machen kannst.

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